Diskutiere und bestimme mit

Die Jugendanimation hat sich zum Ziel gesetzt, bis im April die Interessen und Wünsche der Jugendlichen über 16 Jahren bezüglich Freizeit- und Ausgangs-Angeboten zu sammeln, sichtbar zu machen und gemeinsam zu bearbeiten. Anschliessend wird dann ein Antrag an den Gemeinderat gestellt, indem eine oder mehrere Ideen in konkrete Konzepte (Ziel, Ort, Budget, Verantwortung etc.) verarbeitet wurden.

 

Die Jugendanimation ist dabei auf die Hilfe der ganzen Bevölkerung angewiesen. Primär ist die Mitsprache und Mithilfe der Jugendlichen am wichtigsten, jedoch sind wir auch froh um Ideen, Tipps und Unterstützung aller Personen in Rothenburg, egal ob von Privatpersonen, Vereinsmitgliedern oder Politiker_innen. Wir freuen uns darauf, von ihnen kontaktiert zu werden.

 

 

Hier werden nun die geplanten Schritte dargestellt, mit denen die Wünsche und Interessen der Jugendlichen über 16 erhoben, dargestellt und umgesetzt werden sollen.

 

SChritt 1: Meinungserhebung bei betroffenen Jugendlichen

Umfrage Meinung zu Änderung Zutritt
Umfrage Meinung zu Änderung Zutritt

Diese Meinungserhebung wurde aufgrund der kurzen Zeit zwischen Informieren über die neuen Zutrittsregel und der Umsetzung ins Leben gerufen. Dadurch soll die spontane Meinung der Jugendlichen nicht ungehört verhallen, sondern interessierten Personen aufgezeigt werden (siehe übergeordnete Seite Angebot ü16)

 

Jugendliche aller Altersgruppen konnten im Treff schriftliche die Frage "Was haltest du davon, dass der Jugendtreff ab Januar 2019 nur noch für Jugendliche in der Oberstufe geöffnet ist?" beantworten. Zudem konnten sie einerseits ankreuzen, ob sie ihre Meinung mit Namen auf der Internetseite der Jugendanimation veröffentlicht haben wollen, und andererseits ein erstes Interesse für eine aktive Mithilfe und Lösungssuche anmelden.

 

Die Meinungserhebung wird noch bis zu den Fasnachts-Ferien weitergeführt, und wir nehmen auch gerne Meinungen zu dieser Frage per Mail entgegen.

 

Wir bitten alle Lesenden, die Meinungsäusserungsfreiheit aller Teilnehmenden sowie deren Courage dazu anzuerkennen!

 

 

SChritt 2: Umfragebogen

Mit gezielten Fragen soll das gewünschte Ausgangs-Angebot für Jugendliche aus Rothenburg über 16 Jahren erhoben und analysiert werden. Dazu hat die Jugendanimation einen Fragebogen erstellt, welcher einerseits die bestehende Situation befragt und andererseits ein optimales gewünschtes Angebot skizzieren soll.

 

Der Fragebogen ist unten angehängt zum Herunterladen, muss momentan aber noch ausgedruckt, ausgefüllt und uns zugestellt werden. Eine digitale Version ist in Arbeit und wird hier bald verfügbar sein.

Download
Fragebogen ü16
Fragebogen zur Erhebung bestehender und gewünschter Ausgangsangeboten
Fragebogen ü16.pdf
Adobe Acrobat Dokument 170.8 KB

Schritt 3: Einrichten einer aktionsgruppe

Partizipationsstufen nach Hollihn (Moser et al., 1991)
Partizipationsstufen nach Hollihn (Moser et al., 1991)

Interessierte Jugendliche sollen sich zu einer Aktionsgruppe zusammenschliessen können, welche durch die Jugendanimation begleitet und unterstützt wird. Diese Aktionsgruppe arbeitet sowohl planerisch wie auch in der Umsetzung, je nach Interesse und Fähigkeiten der Mitglieder. Die Jugendanimation strebt bei dieser Gruppe einen möglichst hohen Grad an Partizipation an, damit die entstehenden Vorschläge an den Gemeinderat möglichst nahe an den tatsächlichen Interessen der Jugendlichen sind.

Schritt 4: Durchführen einer Planungsveranstaltung

Diese Veranstaltung findet am Samstag 13. April statt. Dazu sind nebst allen interessierten Jugendlichen auch hilfsbereite Erwachsene aus Rothenburg eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die vorher gesammelten Interesse und Wünsche der Jugendlichen über 16 Jahren in Ideen für konkrete Angebote zu verwandeln. Die anwesenden Erwachsenen können dabei mit ihrem Wissen zur Seite stehen und mögliche Optionen und Hindernisse der Ideen aufzeigen.

Schritt 5: Erarbeiten von Konzepten

Schliesslich werden die erarbeiteten Ideen in konkrete Konzepte verarbeitet. Dabei wird geschaut, dass die Jugendlichen der Aktionsgruppe verstärkt einbezogen werden.