Petition "Rothenburger Jugendliche jetzt"
An der Sitzung vom 23. Oktober beantwortete der Gemeinderat die Petition „Rothenburger Jugend jetzt“, die im Juli 2008 eingereicht
und von 933 Bürgerinnen und Bürgern aus Rothenburg sowie 79 weiteren Personen mit unterzeichnet wurde. Die Petition enthielt breit gefächerte Forderungen, welche teilweise geprüft oder umgesetzt
werden sollen.
Jugendarbeit
Dem Gemeinderat ist die Rothenburger Jugend sehr wichtig. Er bringt dies zum Ausdruck, indem seit 1986 in Rothenburg offene Jugendarbeit angeboten wird. Auf das Jahr 2009 wurde das Pensum in der
offenen Jugendarbeit um 40% erhöht, so dass eine Jugendarbeiterin und ein Jugendarbeiter zu je 50% eingestellt werden konnten. Diese Massnahme soll zu einer Verbesserung des Angebots für die
Jugendlichen führen. In diesem Zusammenhang werden im nächsten Jahr mit den Jugendlichen zusammen Ziele und Aufgaben der Jugendarbeit für die nächsten fünf Jahre erarbeitet.
Unterstützung Vereine
Seit langem unterstützt die Gemeinde Rothenburg die Rothenburger Vereine durch Beiträge. Der Gemeinderat ist den Vereinen für ihren wichtigen Beitrag an die Jugendarbeit sehr dankbar. Er ist
daher bereit, eine Aufstockung des Beitrags an die Vereine und Jugendorganisationen im Verlauf des Jahrs 2009 zu prüfen. Die Vereine werden in die Überlegungen einbezogen, welche Kriterien für
die Jugendförderung gelten sollen und welche Bedingungen an eine Erhöhung des Beitrags geknüpft werden.
Gegenseitiges Verständnis
Der Gemeinderat teilt die Ansicht des Komitees, dass das gegenseitige Verständnis innerhalb der Bevölkerung vermehrt geweckt werden soll und ein respektvoller Umgang miteinander möglich sein
muss. Dazu gehören z.B. auch die Toleranz Jugendlichen gegenüber, welche sich in ihrer Freizeit sportlich betätigen und eventuell Lärm verursachen, aber auch, dass die Jugendlichen die Regeln der
Erwachsenen akzeptieren und sich im öffentlichen Raum an die Vorgaben halten.
Verantwortung der Eltern
Der Gemeinderat Rothenburg erinnert in diesem Zusammenhang die Eltern an ihre Verantwortung, die Begleitung ihrer Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen und ihnen zu helfen, die Freizeit kreativ
und erholsam zu gestalten.
20081204_Bericht_Region_PetitionJugendar
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